Palma de Mallorca ist weit mehr als der Ausgangspunkt für einen Strandurlaub. Die Hauptstadt der Balearen hat eine wunderschöne Altstadt mit verwinkelten Gassen, beeindruckenden historischen Gebäuden und einer langen Promenade direkt am Meer. Auch mit Hund lässt sich Palma gut erkunden. Allerdings solltest du gerade im Sommer die Temperaturen und die vielen Besucher berücksichtigen.
Für einen Tagesausflug mit Hund lohnt es sich, früh aufzubrechen. So kannst du die bekanntesten Sehenswürdigkeiten besuchen, bevor die Altstadt voller wird, und den Nachmittag für einen Spaziergang am Wasser oder eine Pause im Schatten nutzen.



Morgens durch die Altstadt von Palma
Ein guter Ausgangspunkt ist die Plaça Major im Herzen der Altstadt. Der von historischen Gebäuden umgebene Platz gehört zu den bekanntesten Treffpunkten Palmas. Besonders am frühen Morgen, wenn die Geschäfte gerade öffnen und die ersten Cafés ihre Tische aufstellen, kannst du hier noch vergleichsweise ruhig unterwegs sein.
Von der Plaça Major führen schmale Gassen durch das historische Zentrum. Besonders sehenswert sind die Straßen rund um die Plaça de Cort mit ihrem jahrhundertealten Olivenbaum und die kleinen Innenhöfe der alten Stadtpaläste. Viele dieser Patios lassen sich zumindest von der Straße aus bewundern.
Mit Hund sind die weniger belebten Seitenstraßen oft angenehmer als die großen Einkaufsstraßen. Gerade rund um den Passeig des Born und die Carrer de Sant Miquel kann es tagsüber ziemlich voll werden.



Die Kathedrale La Seu und der Parc de la Mar
Die Kathedrale La Seu ist das Wahrzeichen von Palma. Das gewaltige gotische Bauwerk steht unmittelbar oberhalb der ehemaligen Stadtmauer und überragt den Hafen. Besonders beeindruckend ist die Ansicht vom Parc de la Mar, wo sich die Kathedrale im künstlich angelegten Wasserbecken spiegelt.
Mit Hund kannst du die Kathedrale von außen besichtigen und anschließend durch die öffentlichen Wege des Parks spazieren. In das Kirchengebäude dürfen Haustiere normalerweise nicht mitgenommen werden.
Direkt neben der Kathedrale befindet sich der Königspalast La Almudaina, dessen Ursprünge bis in die maurische Zeit zurückreichen. Auch wenn eine Innenbesichtigung mit Hund nicht möglich ist, lohnt sich der Spaziergang entlang der historischen Mauern.
Im Sommer solltest du diesen Abschnitt möglichst am Vormittag besuchen. Die großen gepflasterten Flächen bieten wenig Schatten und können sich stark aufheizen.



Entlang der alten Stadtmauer zum Meer
Unterhalb der Kathedrale verläuft ein besonders schöner Abschnitt der ehemaligen Stadtbefestigung. Von hier hast du einen guten Blick auf den Hafen, die Palmen und das Mittelmeer.
Über die Wege am Parc de la Mar erreichst du die Küstenpromenade. Hier kannst du deinen Spaziergang in Richtung Osten fortsetzen.
Der Weg führt vorbei an der Platja de Can Pere Antoni, dem Stadtstrand von Palma. Der Sandstrand liegt nur etwa einen Kilometer von der Kathedrale entfernt und bietet einen schönen Blick zurück auf die Altstadt.
Allerdings ist Can Pere Antoni kein regulärer Hundestrand. Während der Badesaison gelten Einschränkungen für Hunde am Strand. Für einen Spaziergang eignet sich deshalb vor allem die angrenzende Promenade.



Mittags eine Pause im Schatten
Nach der Altstadt und der Küstenpromenade ist es Zeit für eine längere Pause. Besonders zwischen Juni und September können die Temperaturen in Palma deutlich über 30 Grad steigen.
In den kleinen Straßen rund um die Altstadt findest du zahlreiche Restaurants und Cafés mit Außenterrassen. Viele Lokale heißen Hunde im Außenbereich willkommen, allerdings solltest du vorher nachfragen.
Für eine Pause eignen sich besonders die ruhigeren Gassen abseits der großen Plätze. Dort findest du häufiger schattige Sitzplätze und musst nicht mitten im Besucherstrom sitzen.
Nimm für deinen Hund ausreichend Trinkwasser mit. Die öffentlichen Brunnen sind nicht überall als Trinkwasserstellen geeignet.



Nachmittags zum Castell de Bellver
Wenn die Temperaturen es zulassen, lohnt sich am Nachmittag ein Ausflug zum Castell de Bellver. Die kreisrunde Burg aus dem 14. Jahrhundert liegt auf einem bewaldeten Hügel westlich der Innenstadt.
Das Besondere ist nicht nur die ungewöhnliche Architektur, sondern auch die Aussicht. Von hier blickst du über Palma, den Hafen und die Bucht.
Der umliegende Wald, der Bosc de Bellver, bietet verschiedene Spazierwege zwischen Pinien. Besonders an warmen Tagen ist dieser Bereich eine gute Alternative zu den sonnigen Straßen der Innenstadt.
Die Burg selbst kannst du mit Hund normalerweise nicht von innen besichtigen. Die Wege im umliegenden Wald sind jedoch für einen Spaziergang geeignet. Beachte die örtlichen Leinenregeln und die teilweise steilen Wege.
Vom Zentrum bis zum Castell de Bellver sind es mehrere Kilometer mit einem deutlichen Anstieg. Gerade im Sommer ist es sinnvoll, mit dem Auto oder einem geeigneten Transportmittel bis in die Nähe des Waldgebiets zu fahren.München entspannt erleben
Das Schöne an München ist, dass du die bekannten Sehenswürdigkeiten nicht von Park zu Park abhaken musst. Oft reicht ein kurzer Besuch in der Altstadt, bevor es in den Englischen Garten oder an die Isar geht. So bekommst du die wichtigsten Eindrücke der Stadt und verbringst gleichzeitig den Großteil des Tages dort, wo sich auch dein Hund wohlfühlt.
Abends zurück an die Promenade
Zum Abschluss des Tages bietet sich ein Spaziergang entlang der Passeig Marítim an. Die Hafenpromenade führt am Wasser entlang und bietet Ausblicke auf Segelboote, Yachten und die beleuchtete Altstadt.
Besonders schön ist der Blick auf die Kathedrale, wenn die Sonne langsam untergeht und die historischen Gebäude angestrahlt werden.
Die Promenade ist allerdings auch bei Radfahrern, Joggern und Spaziergängern beliebt. Halte deinen Hund deshalb angeleint und achte auf die teilweise stark frequentierten Wege.
Wo kann dein Hund in Palma baden?
Wer einen Tag in Palma verbringt, möchte seinem Hund vielleicht auch eine Abkühlung im Meer ermöglichen. An den zentralen Stadtstränden ist das allerdings nicht ohne Weiteres erlaubt.
Eine bekannte Alternative ist Es Carnatge, ein naturbelassener Küstenabschnitt östlich von Palma in Richtung Can Pastilla. Teile des Gebiets sind als Auslaufbereich für Hunde ausgewiesen und werden von Einheimischen gerne für Spaziergänge mit ihren Vierbeinern genutzt.
Die Küste besteht überwiegend aus Felsen und steinigen Abschnitten. Einen klassischen Sandstrand solltest du hier nicht erwarten. Dafür gibt es an geeigneten Stellen Zugang zum Meer. Achte auf die Beschilderung, denn nicht überall gelten dieselben Regeln für Hunde.
Gerade für Hunde, die gerne schwimmen, kann Es Carnatge eine interessante Ergänzung zum Stadtbesuch sein. Bei stärkerem Wellengang solltest du allerdings auf das Baden verzichten.
Was du bei einem Besuch in Palma mit Hund beachten solltest
Die größte Herausforderung bei einem Stadtbesuch mit Hund ist im Sommer die Hitze. Bereits am Vormittag können sich die Pflastersteine in der Altstadt stark erwärmen. Besonders zwischen Juli und August solltest du längere Spaziergänge auf die frühen Morgenstunden oder den Abend verlegen.
In der Innenstadt gilt grundsätzlich Leinenpflicht. Auch in Parks und an den Stränden können zusätzliche Regeln gelten.
Wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, solltest du dich vorher über die Mitnahmebedingungen informieren. Nicht alle Buslinien erlauben die Mitnahme größerer Hunde.
Die beste Reisezeit für Palma mit Hund liegt zwischen März und Mai sowie September und November. Dann sind die Temperaturen meist angenehmer, und du kannst auch längere Spaziergänge unternehmen, ohne ständig nach Schatten suchen zu müssen.


